Berufung

Im Geistlichen Wort einige Gedanken zum heutigen Evangelium (Joh 1, 35-42) von Manfred Boretzki.

Kommt und seht!

Mit diesen Worten lädt Jesus die Brüder Andreas und Simon ein, er beruft sie, ihm zu folgen. Was aber bedeutet berufen sein, für mich, für dich, für uns?

Berufung –

das ist nicht mehr
und nicht weniger
als Antwort geben auf einen Ruf.
Antwort geben mit dem,
was ich kann,
mit dem, was ich bin.
Das ist, mit meinem Leben
Antwort geben,
Antwort sein,
auf das, was Gott
von mir will.

Wie kann die Antwort aussehen?

  • Ein Wort des Trostes den Trauernden sagen,
  • Brot und Wein zum Altar bringen,
  • schon wieder Mittagessen kochen,
  • in der Kirche kehren, saugen, wischen,
  • die leere Coladose aufheben,
  • an der Kasse ein nettes Wort für die Kassiererin finden,
  • einen Gottesdienst besuchen,
  • den Gesang im Gottesdienst mit der Orgel begleiten,
  • im Freundeskreis meine Meinung vertreten,
  • dem Kranken ein Kreuz auf die Stirn zeichnen,
  • dem Enkelkind von Gott erzählen,
  • das Pfarrblättchen austragen,
  • einen Menschen beerdigen.

Es müssen keine große Dinge sein,
den Alltag gut zu bewältigen ist schon viel.

Berufung,

das ist meine Antwort
auf Gottes Wort,
auf das, was Gott für mich will.

Schwestern und Brüder!
Wir sind eingeladen: Kommt und seht!

Bearbeitet nach einer Idee von Andrea Schwarz

Berufung

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