Impuls: Gedanken vor einem Kreuz

Foto: Manfred Boretzki

Gedanken vor einem Kreuz

von Manfred Boretzki

 

Der Tod Jesu am Kreuz ist ein Zeichen für die Liebe Gottes zu den Menschen: Jesus ist mit seinem Tod am Kreuz der Zeuge, dass trotz Habsucht, Ichsucht, Machtsucht, Hass, Ohnmacht, Leiden, Tod Gott die Menschen liebt.

Jesus steht mit seinem Leiden, mit seinem Tod am Kreuz für die Botschaft „Gott ist die Liebe“ ein.

Er möchte sagen: Gott ist einer, der für die Menschen da ist, der auf die Menschen zugeht, der das Heil und das Leben der Menschen will. Er möchte sagen: Lasst euch anrühren von einer solchen Liebe, die nicht vom Tod zurückschreckt, die das Leben einsetzt für einen solchen Gott.

Gott hat Jesus von den Toten auferweckt und so die Botschaft Jesu vom gütigen Vater bestätigt und in Kraft gesetzt.

Somit ist für mich im Kreuz Heil, Erlösung, weil Jesus die Liebe Gottes zeigt. Ich brauche keine Angst mehr zu haben, denn ich bin geliebt, bevor ich hasse, ich bin gehalten, bevor ich falle, mir wird vergeben, bevor ich schuldig werde.

Gottes Liebe geht auf mich zu, trägt mich, lässt mich leben. Ich muss nicht zuerst Leistung vorlegen. Ich muss mir diese Liebe nicht verdienen, Gottes Liebe ist Geschenk, ich brauche diese Liebe nur anzunehmen, geschehen zu lassen.

Gott mag mich, so wie ich bin.

Impuls: Gedanken vor einem Kreuz

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