Impuls: Berührung geht unter die Haut …

Bild: Manfred Boretzki

Berührung geht unter die Haut …

 

Vielleicht kennen Sie die biblische Geschichte?
Da kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn: „Mach mich gesund!“ Jesus hatte Mitleid mit ihm.
Er streckte seine Hand aus, berührte ihn und sagte: „Ich will, sei rein!“ Zugleich war der Mann von seinem Aussatz geheilt. (Nach Markus 1, 40-42)

Berührung geht unter die Haut. Wir wissen, wie wohltuend, ja heilsam Berührungen sein können. Wenn wir einem traurigen, verzweifelten Menschen die Hand halten, ihn in den Arm nehmen, kann dies mehr bewirken als viele Worte. Aber auch Worte können berühren. Man fühlt sich verstanden, sieht auf einmal alles in einem anderen Licht. Wie tröstlich Berührungen sein können, erleben wir bei Trauerfeiern. Menschen, die sich sonst nie so nahe sind, nehmen einander in die Arme und verweilen still. Auch alte und kranke Menschen sind oft dankbar für eine Berührung. Und Martin Buber wies auf die Bedeutung der Berührung hin, als er sagte, Kontakt sei das Wichtigste in der Erziehung. Und dies gilt nicht nur in der Erziehung, sondern ganz allgemein. Kontakt heißt ja so viel wie „Berührung mit …“

Max Feigenwinter: Berührung geht unter die Haut.
aus. ders.: Berührung geht unter die Haut © 2017, Verlag am Eschbach der Schwabenverlag AG –
www.verlag-am-eschbach.de

Impuls: Berührung geht unter die Haut …

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