Impuls: Gott wertet relativ

Gott wertet relativ

„Jesus begab sich in den Tempel und beobachtete, wie die Besucher Geld in die Opferkästen warfen. Viele wohlhabende Leute gaben großzügig. Dann kam eine arme Witwe und steckte zwei kleine Kupfermünzen hinein.
Da rief Jesus seine Jünger zu sich heran und sagte zu ihnen: „Ich versichere euch: Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen. Die haben alle nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Sie aber hat alles hergegeben, was sie selbst dringend zum Leben gebraucht hätte.“ (Mk 12,41 – 44) 

Gott sieht den Menschen im Bezug auf seine Begabungen, Fähigkeiten und Potentiale. Es ist tröstlich, dass im Himmel kein Buch der Rekorde geführt wird.
Jeder Mensch kann sich bestens selbst einschätzen, wie er sich gemäß seiner Möglichkeiten in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft einbringen kann. Dabei sollte der Fokus nicht allein auf das Geld, sondern auch allgemein auf den Einsatz für eine gute Sache gerichtet sein. Die folgenden Beispiele stehen für eine große Vielfalt der Bereiche, in denen ein Engagement möglich ist:

  • Einmischen in die öffentliche Diskussion mit den sozialen Medien,
  • Übernahme von Verantwortung und Ehrenämtern,
  • Spenden für Hilfswerke oder Projekte in der Gemeinde.

Auf eine Beteiligung will ich noch ausdrücklich hinweisen: Am 24. September ist Bundestagswahl. Die Stimmabgabe ist wichtig für die Demokratie. Hier zählt zwar jede Stimme gleich, aber nach der Wahl kommt es auf deren relative Verteilung, die Prozente, an!

Franz Forman

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