Jahreskrippe: Fronleichnam

Das Brot des Lebens (Joh 6,51-58)

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?

Jesus sagte zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Fronleichnam steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag. An Fronleichnam (liturgisch: Hochfest des Leibes und Blutes Christi) feiert die katholische Kirche die Einsetzung der Eucharistie, also der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu. Am Gründonnerstag setzt Jesus Christus die Eucharistie ein, wenn er seinen Leib und sein Blut als Brot und Wein zur Speise gibt. Dieses Zeichen im Sakrament der Eucharistie ist ein sehr großes Zeichen der Nähe Gottes. Fronleichnam wird immer 10 Tage nach dem Pfingstsonntag gefeiert, also 60 Tage nach Ostern. Dadurch fällt das Hochfest immer auf den zweiten Donnerstag nach Pfingsten. 

In der nebenstehenden Darstellung sehen Sie eine Fronleichnamsprozession mit anschließendem Gottesdienst und einem geselligen Beisammensein.

Wir hoffen, dass Ihnen die Darstellung und der Text gefallen; bei Fragen oder Anregungen können Sie sich gerne an das Krippenbauteam wenden.

Wir wünschen Ihnen für die kommenden Tage alles Gute und Gottes Segen.

Wolfgang Will, Rudi Holzmeier, Monika Hofmann

Jahreskrippe: Fronleichnam