Die Ankunft am Sinai (Ex 19,2-6a)

In jenen Tagen kamen die Israeliten in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg.
Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der Herr vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und zu mir gebracht habe. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Königreich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören.


Vor rund 3.000 Jahren lebte das israelitische Volk in Ägypten; dort regierte ein Pharao, der es zu Fronarbeit zwang und schikanierte. Eines Tages erschien Gott Mose in einem brennenden Dornbusch und erteilte ihm den Auftrag, die Israelitinnen und Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten zu befreien und in das „gelobte Land Kanaan“ zu führen. Nach einigem Zögern stimmte Mose zu und bat den Pharao, das Volk ziehen zu lassen. Doch der Pharao willigte nicht ein und so schickte Gott eine Plage nach der anderen über das Land. Erst nach der zehnten Plage gab der Pharao auf. Sie war besonders schlimm, denn dabei kam in jeder ägyptischen Familie der älteste Sohn ums Leben.
Die Familien der Israeliten blieben von diesem letzten Unglück verschont, denn Mose hatte sie im Auftrag Gottes zuvor angewiesen, ein Lamm zu schlachten und mit dem Blut des Tieres die Türpfosten zu markieren. So konnte der Todesengel die Häuser der Israeliten erkennen und sie unversehrt lassen.
Als das ägyptische Volk um die erstgeborenen Söhne trauerte, ergriffen die Israelitinnen und Israeliten die Gelegenheit zur Flucht und begannen ihre Wanderung durch die Wüste.
Wir hoffen, dass Ihnen die Darstellung und der Text gefallen; bei Fragen oder Anregungen können Sie sich gerne an das Krippenbauteam wenden.
Wir wünschen Ihnen für die kommenden Tage alles Gute und Gottes Segen.
Wolfgang Will, Rudi Holzmeier, Monika Hofmann


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