Impuls: Pfingsten – Angst überwinden

Pfingsten: Angst überwinden

Sicher geht es ihnen manchmal auch so. Immer wieder gibt es Situationen in unserem Leben, in denen wir uns wie beklemmt, gelähmt und eingesperrt wissen und keinen Ausweg sehen. Die friedlose Welt trägt im Moment auch dazu bei, dass wir bedrückt, ja angstvoll in die Zukunft schauen. Wir sehnen uns nach einer Welt, die uns keine Angst macht, in der wir hoffnungsvoll und beruhigt in die Zukunft schauen können.

Wenn wir auf die Situation der Jünger damals nach dem Tod und der Auferstehung ihres Herrn Jesus schauen, merken wir, dass es ihnen ähnlich erging. Sie waren auch wie gelähmt und hoffnungslos, sie verstanden nicht, dass sie durch die Auferstehung Jesu eigentlich keine Angst mehr haben brauchten. Denn diese war nicht gewichen, so dass sie sich ängstlich zurückzogen in ihre Häuser. Versteckt hinter verschlossenen Türen und Fenstern waren sie wie blind, gehemmt und auf sich allein gestellt. Es fehlte an Kraft, Mut, Zuversicht und Perspektive.

Erst das Pfingstereignis bringt sie in Bewegung, sie atmen auf und das verlorene Vertrauen kommt zurück. Wie ein frischer Wind, der sie bewegt, lässt auch sie aufwachen aus der Erstarrung. Sie gehen gestärkt durch die Kraft Gottes, den Heiligen Geist, hinaus. Sie trauen sich, von Jesus und von ihren Erfahrungen mit ihm zu erzählen. Ihr Leben wandelt sich grundlegend. Neues Denken und Erkennen wird möglich.

Auch wir brauchen immer wieder neuen Wind, neue Hoffnung und Zuversicht, um uns befreien zu können aus Belastungen und bedrückenden Situationen. Diesen belebenden Geist Gottes können wir uns immer wieder schenken lassen durch andere Menschen, die uns ermutigen. So können wir zu Angstüberwindern, Hoffnungsträgern und Lichtbringern werden. Vertrauen wir dem befreienden Wirken des Geistes Gottes.

Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht ihnen

Elisabeth Bockisch

 

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