Impuls: Vision und Glaube

Der Stern – ein Zeichen für Visionen und Glaube

Der Jahreswechsel ist ein Anlass, inne zu halten und die vergangene Zeit zu überdenken. Ins neue Jahr gehen wir stets mit Optimismus und setzen uns Ziele. Die Erfahrung mit solchen Vorsätzen fällt aber ernüchternd aus. Ein Sprichwort sagt: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“
Trotzdem setzt auch die Kirche im Bußsakrament auf Reue und den Vorsatz, das Leben besser zu gestalten. Was macht einen Vorsatz im christlichen Sinn aus?

Ein Vorsatz ist stets mit dem Glauben verbunden. Ein Zeugnis für diesen Glauben finden wir im Evangelium zum Dreikönigsfest: „Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: ‚Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.‘“ Fast am Ziel verlieren sie ihren Stern, halten aber unerschütterlich an ihrer Vision fest und werden nicht enttäuscht. „Als sie den König angehört hatten, gingen sie ihres Weges; und siehe, der Stern, den sie im Osten gesehen hatten, ging wieder vor ihnen her, bis er über dem Ort stehen blieb, wo sich das Kind befand.“

Die Bibel enthält weitere starke Belege für die Wirksamkeit des Glaubens:
„Stehe auf, gehe hin! Dein Glaube hat dir geholfen.“
„Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könntet ihr sagen zu diesem Berg: Hebe dich dorthin, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.“
Der Glaube kann Berge versetzen. Das Wort „Berge“ steht hier als Bild für Probleme und Situationen, die unser Leben verstellen und uns hart zusetzen.

Das Wissen vom Glauben ist auch fester Bestandteil unseres Alltags:
Im Sport setzen die Trainer auf Mentaltraining: Zuversicht und der Glaube an sich sind der Schlüssel zum Erfolg.
Hermann Hesse macht ihn zum Motor der Entwicklung: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

Wir können also getrost auf Vorsätze verbunden mit dem Glauben vertrauen: „Wenn ihr Gott um irgendetwas bittet, so müsst ihr nur darauf vertrauen, dass er eure Bitte schon erfüllt hat, dann wird sie auch erfüllt.“

Franz Forman

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